Sich selbst mental stärken

13.03.2020

In Tagen, in denen das tägliche Leben auf den Kopf gestellt wird, ist eines wichtig: Lassen wir uns von Angst und Panik nicht anstecken! Angst ist dann eine schlechte Ratgeberin, wenn sie auf Irrationalem gründet. Angst schwächt, wie alle anderen negativen Emotionen auch, unser Immunsystem, das wir tagtäglich brauchen. Halten Sie dem ängstlich-panischen Treiben um uns herum positives und konstruktives Denken entgegen! Das ist aber leichter gesagt als getan. Was kann man tun?
(Bild: lizenzfrei von Gerd Altmann auf pixabay.com)

1) Bewusst machen: Machen Sie sich bewusst, dass Angst, Panik und Stress im Außen sind. Im Außen heißt nicht im Innen! Nehmen Sie diese Emotionen wahr, begreifen Sie sie, aber lassen Sie sich von ihnen nicht ergreifen. Innerlich Distanz schaffen; das ist der erste Schritt.

2) Höhere Emotionen visualisieren: Aus Studien weiß man, dass das Visualisieren höherer Emotionen wie Freude, Liebe, Dankbarkeit und Glück einen positiven Einfluss auf das Immunsystem hat. Was hindert uns, jeden Tag 5 bis 10 Minuten Zeit für uns selbst zu nehmen, zur Ruhe zu kommen und gezielt Freude, Liebe, Glück, Dankbarkeit zu visualisieren, vorzustellen und mit dem ganzen Körper zu fühlen? Ein stärkeres Immunsystem stellt sich nach wenigen Tagen ein ― neben positiven Änderungen in anderen Lebensbereichen! Einfach ausprobieren, es wirkt!

3) Meditation: Meditation hat eine Vielzahl an positiven und nachhaltigen Einflüssen auf den Körper: Stärkung des Immunsystems, mehr Gelassenheit und Stresstoleranz, weniger Migräne und Entzündungen, niedrigere Cholesterinwerte, gesenkter Bluthochdruck, weniger Depressionen, mehr Kreativität und vieles mehr. Die Art der Meditation ist dabei nicht entscheidend, wichtig ist, das andauernde Geplapper im Kopf abzustellen und sich auf etwas (oder auf nichts) zu konzentrieren.

4) Gebet: Die selben Wirkungen, die Meditation zeitigt, bewirkt auch das Gebet. Gebet und Meditation sind jahrtausendealtes und erprobtes Menschheitswissen, das uns zur Verfügung steht. Einfach ausprobieren, es funktioniert!

5) Logisches Denken: Unter der Voraussetzung, dass Sie
a) an Jesus Christus, an Ihren Schutzengel, an göttliche Führung oder wie Sie es benennen mögen glauben,
b) Sie davon überzeugt sind, dass unter a) Genannte hohe und höchste Weisheit und Liebe im Universum verkörpern (wie auch immer dieser Körper ausschauen mag),
c) Sie an die Aussage Jesu Christi "Ich bin bei Euch bis ans Ende der Welt." (Matthäus 28, 20) glauben (und damit Schutz und Beistand in allen Lebenslagen als gesichert annehmen),
gelangen Sie zur Schlussfolgerung (Conclusio): "Warum und wovor soll ich mich fürchten?" Logisch, oder?

6) Selbsterfüllende Prophezeiung: Wenn Sie 5) unter der Rubrik "selbsterfüllende Prophezeiung" einordnen: Es funktioniert auch! Ob Sie glauben, es funktioniert oder ob Sie glauben, es funktioniert nicht: Sie werden immer Recht behalten! (verändert nach Henry Ford)

7) Hemmende Glaubensmuster auflösen: Wenn Sie noch mehr tun wollen oder Sie trotzdem nicht ganz zurecht kommen: Lassen Sie Ihre Ängste bei mir! Oftmals docken unmerkliche Impulse (Trigger) an inneren Glaubensmustern oder unverdauten Lebensereignissen an und lösen emotionale Reaktionen aus. Die gute Nachricht ist, dass Sie hemmende Glaubensmuster auflösen können ― dann haben sie keine Macht mehr über Sie, aber Sie mehr Kraft fürs Leben!

Das Leben ist zu wertvoll, um es von negativen Emotionen bestimmen zu lassen! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Mut zur Freude, Mut zur Liebe und Mut zu sich selbst!